33. Bergheimer Funkmarkt

Jedes Jahr im März findet im Westen Deutschlands der Bergheimer Funkmarkt statt. Bereits seit über 30 Jahren ist der Amateurfunk Flohmarkt eine feste Institution und ein beliebter Treffpunkt für Funkamateure aus ganz Deutschland. Auch dieses Jahr lockte der vom Ortsverband G20 des DARC veranstaltete Markt wieder Alt und Jung in Bürger- und Sporthalle von Quadrath-Ichendorf. Auch ich war für euch vor Ort und habe meine Impressionen  in einem kleinen Film zusammengefasst.

Am Samstag, den 29. März, öffnete der mittlerweile 33. Bergheimer Amateurfunk Flohmarkt um 09:00 Uhr seine Pforten für die Besucher. Wer den Eintrittspreis von 3 Euro online bereits bezahlt hatte, konnte durch einen Seiteneingang hinein und musste nicht lange in der Schlange stehen. Auch Verzehrbons konnte man online bestellen und bekam diese dann direkt am Eingang bereits in die Hand gedrückt.

Im Innern warteten über 100 Aussteller verteilt auf zwei große Hallen auf die Besucher. Diese konnten bereits 2 Stunden vor Beginn des Flohmarkts in die Hallen um ihre Stände aufzubauen. Der Andrang war auch dieses Jahr so groß, daß kein Tisch leer bliebt und Aussteller sogar auf Wartelisten gesetzt wurden.

So bot sich dem Besucher ein sehr umfangreiches Angebot. Wer wollte, der konnte sich hier angefangen von der Antenne bis hin zum Funkgerät mit allem ausstatten, was man für den Amateurfunk benötigt. Darüber hinaus gab es für Bastler reichlich Teile, Sammler konnte so manch altes Schätzchen bewundern und Schnäppchenjäger kamen bei Gebrauchtgeräten auf ihre Kosten.

Darüber hinaus haben die Organisatoren von G20 auch für ein umfangreiches Informations- und Dienstleistungsangebot gesorgt. Einsteiger etwa konnten sich bei Funken-lernen.de über die Ausbildung zum Funkamateur informieren. Ein Team des Hamnet im Raum Köln-Aachen erläuterte die Vorteile des Funknetzes am eigenen Stand. Und auch eigene QSL Karten konnte man vor Ort in Auftrag geben.

Insgesamt vier interessante Vorträge rundeten das Programm ab. So etwa berichtete Rene Klimkeit (DF8WA) über den Einsatz von LiFePO4 Akkus aus dem Modellbaubereich beim Fieldday, Peter Zenker (DL2FI) informierte über die Neuheiten im Bereich QRP und Thomas Kamp (DF5JL) erklärte, wie man den Einstieg in digitale Betriebsarten schafft. Abschließen konnte man noch mit Christian Entsfellner (DL3MBG) und Heribert Spießl (DG9RAK) über die Zukunft analoger und digitaler Relais sprechen.

In der Cafeteria bot sich dann gegen Ende bei Kaffee und Kuchen noch die Möglichkeit auf den ein oder anderen Erfahrungsaustausch mit anderen OMs, bevor der Flohmarkt dann um 14:00 Uhr viel zu früh wieder die Pforten schloss. Abschließend habe ich hier noch ein paar Fotos für euch:

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